



Blicke Kino im Belvedere 21
Screening
Unser DWAKS-Ensemblemitglied Andreas Oberweger wurde von Friedl Kubelka vom Gröller eingeladen das Screening ihrer Filme mit Zwischenspielen auf seiner Steirischen Ziehharmonika zu begleiten.
So fand die in Graz 2025 mit dem Fotoprojekt „Volkskultur für alle“ begonenne Zusammenarbeit eine erste Fortsetzung im Belvedere 21 in Wien.
DWAKS-Ensemble
Das DWAKS (=Die Welt auf den Kopf stellen)-Ensemble wurde vom Kunstverein Griessner Stadl in Kooperation mit der Lebenshilfe Murau 2021 gegründet.

Buchpräsentation und Saisoneröffnung
Garage
Im Anschluss an die Buchpräsentation präsentieren wir den Film „DIE PRÄSIDENTINNEN“ – unsere Werner Schwab Inszenierung von 2016 mit Doris Feuchter, Marina Hofer und Susanne Stockinger-Puch. Judith Barfuss hat die Inszenierung von Martin Kreidt kongenial filmisch festgehalten. Ein wunderbares Erlebnis zum 10. Geburtstag des Griessner Stadls. Unser erster grosser Erfolg. Und gleichzeitig eine wunderbare Erinnerung an unsere grossartige Susanne-Stockinger Puch!
Die Buchpräsentation und Filmvorführung finden in der GRIESSNER STADL Garage statt - das ist unser neuer geheizter Studioraum und Kantine.
Wegen beschränkter Plätze bitte reservieren!
Telefon 0664 3969029 oder info@griessner-stadl.at

Buchpräsentation und Saisoneröffnung
Garage
Der Abend wird eröffnet mit einer Fanfare für Jagdhorn, die uns die international renommierte steirische Komponistin und Freundin Elisabeth Harnik zum 10. Geburtstag komponiert hat. Es spielt - wie immer virtuos - Walter Ofner unser langjähriger Künstlerfreund und Mitstreiter.
Im Anschluss an die Buchpräsentation lesen unser neues Griessner Ensemble Mitglied Ricki Moser und Ferdinand Nagele erste Textauszüge aus der neuen Thomas Perle Uraufführung für den Griessner Stadl. Mit „WEGENER vergangen vergessen vorüber“ hat sich Thomas Perle wieder in die Geschichte und Gegenwart der Region vertieft. Entstanden ist ein Volksstück. Eine Komödie. Eine Sensation.
Die Buchpräsentation findet in der GRIESSNER STADL Garage statt - das ist unser neuer geheizter Studioraum und Kantine.
Wegen beschränkter Plätze bitte reservieren!
Telefon 0664 3969029 oder info@griessner-stadl.at

Tanz
„Sons of Sissy“ kommen nach 10 Jahren wieder in den Griessner Stadl!
Die Vorstellung 2016 war ein besonderer Höhepunkt, der bis heute nachwirkt. Es wird noch immer darüber geredet - von Besucher*innen, die dabei waren und von Menschen, die nur davon gehört haben - und das 10 Jahre danach! Nach gefeierten Gastspielen in Tanzhäusern und Theatern in Metropolen in ganz Europa und Nordamerika freuen wir uns besonders, dass „Sons of Sissy“ wieder an den Ort zurückkehren, wo sie besonders gut hinpassen.
Im Mittelpunkt der Gruppenperformance „Sons of Sissy“ steht die Welt der Tradition, der Volkstänze und Volksmusik mit Schuhplattler, Goaßlschnalzen und G´stanzlsingen. Im Laufe der Aufführung befreien die Performer sich mehr und mehr von den Konventionen des traditionellen Brauchtums. Vom Volksmusikquartett hin zur experimental-verspielten Ritualtanzcombo.
„Sons of Sissy“ sind eine humorvolle und radikale Auseinandersetzung mit alpenländischer Tradition und Volksmusik und überkommenen Männlichkeitsbildern. Das Stück bricht mit Konventionen, indem es Rituale und Bräuche neu interpretiert - und das musikalisch und tänzerisch auf höchsten Niveau.
Mit Simon Mayer, Matteo Haitzmann, Patric Redl, Simon Wehrli
Künstlerische Leitung und Choreographie: Simon Mayer
Eintritt: € 30.-

Ausstellung Fotografien von Friedl Kubelka
Für den Griessner Stadl hat die Fotokünstlerin Friedl Kubelka eine Portraitserie mit dem Titel „Volkskultur für alle“ mit unserem DWAKS (= Die Welt auf den Kopf stellen) Ensemble der Lebenshilfe Murau geschaffen. Das Fotoprojekt ist 2025 in breiter Kooperation in Graz entstanden. Mit dabei sind auch Mitglieder der Steirischen Landjugend (Einach, St. Ruprecht-Falkendorf), des Techno-DJ-Kollektivs KAZE ELZA und des Clubradios RADIO RUDINA. Alle Protagonist*innen wurden in Trachten des Steirischen Heimatwerks eingekleidet.
Friedl Kubelka zählt zu den wichtigsten und einflußreichsten österreichischen Fotokünstlerinnen*innen. Ihre Fotoserien werden in renommierten internationalen Museen wie dem Pariser Centre Pompidou oder der Tate Modern in London gezeigt. Im Zentrum ihrer fotografischen Arbeit steht das Porträt. Die Menschen blicken direkt in die Kamera. Ihre künstlerische Arbeit verspricht Intimität und Widerspenstigkeit zugleich.
Im Ausstellungskatalog schreibt die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek über die Fotoserie für den Griessner Stadl von „schönen, gleichzeitig intimen wie offenen Fotos von Friedl Kubelka“ und von der „Tracht als Kleidung, die die Menschen, in ihrer Verschiedenheit, Behinderte und Nichtbehinderte gleichermaßen, zu etwas Einzigartigem macht.“
Das Fotoprojekt „Volkskultur für alle“ ist ein klares Statement für eine alle Kulturbereiche verbindende Kulturarbeit in der Steiermark in ihrer weltoffenen, experimentellen, bodenständigen und brückenbauenden Tradition.
11. Juni 2026 um 19:00 Uhr Vernissage
Eröffnung: Simon Koiner-Graupp, Geschäftsführer Volkskultur
Steiermark GmbH
Musik: Andreas Oberweger
12. Juni bis 27. Juni Ausstellung täglich, ausser Sonntag, geöffnet von 16:00 bis 19:00 Uhr.
Für Gruppen auch ausserhalb der Öffnungszeiten nach Voranmeldung.
28. Juni um 11:00 Volkskulturgespräch
„Wem gehört die Volkskultur?“
Mit Elsbeth Wallnöfer
Volkskundlerin, Philosophin, Autorin
Britta Sievers
Co-Leiterin das ANDERE heimatmuseum. Schloss Lind.
Simon Koiner-Graupp
Geschäftsführer der Volkskultur Steiermark GmbH
Ferdinand Nagele
Leiter des Kunstvereins Griessner Stadl

Interaktive Performance
Ort: Kunsthaus Graz, Space04, Needle
In Kooperation mit BLOOM von Joanneum und Kunsthaus Graz
www.museum-joanneum.at/bloom
Wir sind alle so anders, das wissen wir. Das wird auch immer wieder gesagt. Das wissen auch Sie, die Sie das lesen. Aber das Wissen darüber, also das Wissen im Hirn, hilft uns nicht weiter, wenn wir uns die Frage stellen, wie machen wir das gemeinsam, das alles, was wir machen müssen, wenn wir hier gelandet sind. Hier auf diesem Planeten, durch Zufall, ohne bestellt worden zu sein, dort, wo wir jetzt sind, und so, wie wir sind. Wie müssen wir die Dinge tun, damit wir sie gemeinsam tun? Was hält uns dazu an, beim gemeinsam Sein mitzumachen, auch wenn es mühsam ist, auch wenn es keinen Gewinn verspricht. Ist Gemeinschaft etwas, das wir brauchen? Und wenn ja, wie zur Hölle stellen wir sie her, wenn wir so verschieden sind, so verschieden, dass wir uns für gewöhnlich nie begegnen, außer manchmal, weil der Zufall es will. Weil wir hier sind, in der Zeit, an dem Ort. Und weil wir gemeinsam wachsen und uns das vermutlich eint. Und weil wir alle, und das ist Ihnen auch bewusst, seltsame Gewächse sind. Da können wir doch anfangen, oder? Finden Sie nicht?
Kooperation mit
Eine Zusammenarbeit von DWAKS Griessner Stadl, Lebenshilfe Murau und Kunsthaus Graz; künstlerische Leitung: FX Mayr
Eintritt frei

Konzert
„Wind of Change ist die inklusive Musikgruppe der Lebenshilfe Murau.
Sie trägt ihren Bandnamen stolz mit besonderer Erlaubnis (!) der Hard Rock Band Scorpions, nach deren Megahit sie sich benannt haben. Daß der Song „Wind of Change“ bei jedem Konzert zu hören ist, erklärt sich von selbst!
Gegründet wurde die „All-Abled-Band“ – im besten Sinne – schon vor 9 Jahren.
Menschen mit und ohne Behinderung spielen gemeinsam. Und wie!
Ein richtige Band eben! Das klingt in der Selbstbeschreibung so: „Kein Bandmitglied ist ein perfekter Musiker. Jedes bringt sich immer voll ein, soviel es in diesem Augenblick gerade möglich ist und schenkt der Gruppe damit seine ganze Kraft. Einige spielen leise, so leise sogar, dass man es kaum hören kann, aber die Freude die sie dabei versprühen geht direkt ins Herz und beflügelt die anderen. Einige wiederum lassen es gerne richtig krachen. Wind of Change eben!“
Ein Konzert von Wind of Change ist ein besonderes Erlebnis. Es öffnet ein Fenster, in eine Welt in der gemeinsames Musikmachen und Freundschaft über allem stehen. Wind of Change blasen frischen Wind in unsere Welt und feiern leidenschaftlich und fröhlich das Leben und uns Menschen in unserer Unterschiedlichkeit und Buntheit.
Also genau, das was wir so dringend brauchen: WIND OF CHANGE! Yesssssss!
Mit: Manfred Daros, Maria Esterl, Jakob Hubmann, Alexandra Leitgeb, Bertram Leitgeb, Marika Leitner, Andreas Oberweger, Bernhard Oberweger, Ingrid Oberweger, Raphael Oberweger, Marianne Schäffer, Ulli Steiner
Eintritt: € 25.-

Die ERNTE ist ein multidisziplinäres Gemeinschaftsprojekt, welches vom 16. - 19. Juli 2026 das neunte Mal realisiert wird. Ein Musik- und Kunstfestival, das vom Input und der Mithilfe vieler Personen lebt, den organisatorischen Kern bildet dabei der Musik- & Kunstverein Ernte. Als Veranstaltungsort und Partner in crime dient der Griessner Stadl, ein alter Gutshof in Stadl an der Mur im Bezirk Murau. Die ERNTE vereint elektronische Musik, analoge Film- und Videokunst, Kurzfilme, Architektur, traditionelles Handwerk, Lichttechnik, Nachhaltigkeit, Regionalität und soziale Kooperationsmodelle auf verschiedensten Ebenen. Der Fokus des Festivals liegt auf Gemeinsamkeit und ganz besonders darauf, gemeinsam eine schöne Zeit zu kreieren.

Ein poetisches Volksstück mit Musik von Thomas Perle
Uraufführung
Mit „PROTESTANTEN vertreibung aus der heimath“ über die grausame Protestantenvertreibung unter Maria Theresia aus dem obersten Murtal wurde der Griessner Stadl für den Nestroy Spezialpreis 2023 nominiert.
„WEGENER vergangen vergessen vorüber“ ist die zweite Uraufführung von Thomas Perle, die sich mit einem regionalen Thema befasst.
„Der WEGENER, ein traditionsreiches Gasthaus am Wege, in einem Tale, einem zwischen Ort und Ort im grünen Herzen. Dort wird gegessen, gearbeitet, gesungen, gefeiert und versucht zu vergessen. Doch beginnt es zu wurln.
Im Mittelpunkt stehen die Wirtin Magda und ihre Töchter Gerda und Gertraud zwischen Verdrängen und Aufdecken, zwischen Vergeben und Vergessen. Was bleibt auf den Wirtshaustischen, was bleibt in den Leibern der Familien, wie schreibt politisches und staatsbürgerliches Verhalten aus einer Zeit sich ein? Ausgehend von dokumentarischem Material regionaler Entnazifizierungsprotokolle entfaltet sich eine fiktionalisierte Familiengeschichte über mehrere Jahrzehnte hinweg und erzählt wie sich Haltungen und Sprache fortschreiben und sich Ideologien im Alltag bis ins Heute einnisten. Ein poetisches Volksstück mit Musik über das was bleibt, wenn man verdrängt.
Ein Stück Volkskultur.“ Thomas Perle
Wer wohl wird wohl Herzerlkönig am Faschingsball im Wegener?
Regie Martin Kreidt
Ausstattung Andrea Fischer
Musik Matija Schellander, Andreas Oberweger
Bühnenbau David Rauter
Assistenz Fidi Moser
Mit: Mareike Kremser, Ricki Moser, Katharina Nebenführ, David Pirkner, Stephan Pointner, Ferdinand Nagele
Eine Eigenproduktion des Griessner Stadl
Eintritt: € 35.-

Heimat, was ist das?
Kunst, was ist das?
Radikal, das sind wir.
WIR DANKEN UNSEREN FÖRDERGEBERN



ist die Heimat für unsere Veranstaltungen. Er steht für sich als Manifest und ästhetische Behauptung für die inhaltliche Programmatik des KUNSTVEREIN STADL-PREDLITZ. Aus einem für die heutige Landwirtschaft nutzlos gewordenen historischen Stadl in traditioneller Holzhandwerkskunst aus 1767 wurde 2015 vom Architekten Peter Hanousek ein multifunktional nutzbarer Veranstaltungsraum geplant.

Herausgeber und Redaktion:
KUNSTVEREIN STADL-PREDLITZ,
Obmann Ferdinand Nagele,
8862 Stadl an der Mur 50,
ZVR: 277553152
Artdirektion:
Alois Schwaighofer
Webseite:
vincenz - web design agency